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Halloween mit Kindern: Zwischen Grusel, Süßigkeiten und alten Bräuchen
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Halloween mit Kindern: Zwischen Grusel, Süßigkeiten und alten Bräuchen

Woher Halloween wirklich kommt, wie es nach Deutschland kam – und 7 einfache Ideen für einen schönen Halloween-Abend mit Kindern, ganz ohne großen Aufwand.

Ende Oktober wird es früh dunkel. Vor den ersten Häusern stehen geschnitzte Kürbisse, aus den Kinderzimmern kommen wieder Hexenhüte und Vampirumhänge und spätestens ein paar Tage vorher beginnt die wichtige Frage: „Als was verkleide ich mich an Halloween?"

Für Kinder ist Halloween ziemlich großartig. Man darf sich verkleiden, im Dunkeln mit Freunden durchs Dorf ziehen, sich ein bisschen gruseln und kommt am Ende auch noch mit einer Tasche voller Süßigkeiten nach Hause.

Aber woher kommt Halloween eigentlich? Ist das wirklich nur ein amerikanischer Brauch, der irgendwann zu uns herübergeschwappt ist? Nicht ganz.

Woher kommt Halloween eigentlich?

Die Geschichte von Halloween ist ziemlich verworren. Wahrscheinlich ist gerade das der Grund, warum es so viele einfache Erklärungen dafür gibt.

Häufig beginnt die Geschichte beim keltischen Fest Samhain. Es markierte in Irland und anderen keltisch geprägten Regionen den Übergang vom Sommer in die dunkle Jahreszeit. Mit dieser besonderen Nacht waren auch Vorstellungen von Geistern und einer durchlässigeren Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten verbunden.

Unser heutiges Halloween einfach als „keltisches Samhain" zu bezeichnen, wäre trotzdem zu einfach. Über viele Jahrhunderte kamen verschiedene Bräuche und christliche Feiertage zusammen. Allerheiligen am 1. November wurde im Englischen als All Hallows' Day bezeichnet, der Abend davor entsprechend als All Hallows' Eve. Daraus wurde irgendwann Halloween.

Süßes oder Saures gab es noch nicht – von Haus zu Haus ging man trotzdem

Auch das heutige Trick-or-Treating hat nicht den einen Ursprung. Im mittelalterlichen England gab es beispielsweise das sogenannte Souling. Arme Menschen gingen von Haus zu Haus, bekamen kleine Gebäcke oder andere Gaben und versprachen dafür Gebete für Verstorbene.

In Irland und Schottland entwickelte sich später das Guising. Kinder zogen verkleidet von Haus zu Haus und bekamen für ein Lied, ein Gedicht oder eine andere kleine Darbietung etwas zu essen.

Das heutige „Süßes oder Saures" ist also moderner. Die Idee, verkleidet von Tür zu Tür zu ziehen und dort etwas zu bekommen, ist deutlich älter.

Bevor der Kürbis kam, gab es die Rübe

Der leuchtende Kürbis mit dem geschnitzten Gesicht gehört heute so selbstverständlich zu Halloween, dass man leicht vergisst, dass in Irland früher unter anderem Rüben ausgehöhlt und mit Gesichtern versehen wurden.

Kürbisse kamen erst in Nordamerika ins Spiel. Sie waren dort leicht verfügbar und praktischerweise deutlich größer und einfacher auszuhöhlen als eine Rübe.

Falls ihr dieses Jahr also zwischen all den Kürbissen eine ziemlich gruselig aussehende ausgehöhlte Rübe vor die Haustür stellt, seid ihr damit erstaunlich traditionell unterwegs. Dazu kommen wir später noch einmal.

Wie kam Halloween nach Deutschland?

Wer in Deutschland in den 1980er-Jahren Kind war, hat Halloween meist noch ganz anders erlebt als Kinder heute.

Richtig sichtbar wurde das Fest hier vor allem seit den 1990er-Jahren. Amerikanische Filme und Serien spielten dabei eine Rolle, ebenso amerikanische Communities und Militärstandorte. Irgendwann entdeckten natürlich auch Handel, Gastronomie und Veranstalter Halloween für sich.

Heute stehen Ende Oktober Kürbisse vor deutschen Häusern, Supermärkte verkaufen Plastikspinnen und Kinder ziehen mit „Süßes oder Saures" durch die Straßen.

So fremd ist das mit den Lichtern im Herbst gar nicht

Dabei ist zumindest die Idee, im Herbst mit geschnitzten Rüben und Lichtern durch die Dunkelheit zu ziehen, bei uns gar nicht so ungewöhnlich.

Im alemannischen Raum gibt es zum Beispiel die Tradition der Räbenlichter: ausgehöhlte Herbstrüben, die zu Laternen geschnitzt werden. Und rund um St. Martin ziehen Kinder bei uns ohnehin seit Generationen mit Laternen durch dunkle Straßen.

Das macht Martinsumzug und Halloween natürlich nicht zum gleichen Fest, die Bräuche haben unterschiedliche Geschichten. Aber Kinder, Laternen und ein gemeinsamer Weg durch die Dunkelheit sind bei uns eben auch nichts Neues. So amerikanisch, wie Halloween manchmal wirkt, ist zumindest dieses Gefühl gar nicht.

Warum Kinder Halloween so lieben

Eigentlich muss man Kinder nur an einem Halloween-Abend beobachten.

Man darf jemand anderes sein

Verkleiden macht ohnehin Spaß. An Halloween darf es zusätzlich etwas sein, das sonst eher nicht im Kinderzimmer herumläuft: Hexe, Vampir, Zombie oder Gespenst. Oder natürlich ein glitzerndes Einhorn. Halloween-Regeln sind offenbar ziemlich großzügig.

Man darf im Dunkeln raus

Das ist wahrscheinlich mindestens genauso wichtig wie das Kostüm. Im Sommer ist es zur Schlafenszeit noch hell und im Winter sind Kinder abends meistens drinnen. An Halloween ziehen dagegen plötzlich ganze Gruppen mit Taschenlampen durch die Dunkelheit.

Allein das macht aus einer Straße, die man jeden Tag sieht, einen anderen Ort.

Man darf sich ein bisschen gruseln

Bei uns geht meine Tochter an Halloween gerne mit einer Freundin über den örtlichen Friedhof. Nicht, weil dort irgendein Halloween-Programm stattfinden würde. Sie kennen den Friedhof, waren schon oft dort und wissen natürlich, wo sie sind. Im Dunkeln und mit einer Taschenlampe fühlt sich derselbe Ort trotzdem plötzlich ein bisschen unheimlich an. Und genau das finden die beiden großartig.

Natürlich ist ein Friedhof kein Abenteuerspielplatz. Wer dort entlanggeht, verhält sich ruhig und respektvoll, bleibt auf den Wegen und lässt Gräber und Grabschmuck in Ruhe.

Ich finde, die Geschichte zeigt trotzdem ganz gut, was Kinder am Gruseln mögen. Es darf ein bisschen kribbeln und man darf kurz überlegen, was da hinten im Dunkeln war. Gleichzeitig weiß man eigentlich, dass alles in Ordnung ist.

Und dann wären da noch die Süßigkeiten. Die spielen bei der Begeisterung für Halloween vermutlich auch eine nicht ganz unwichtige Rolle.

Halloween aus Elternsicht

Halloween mit Kindern kann richtig schön sein und gleichzeitig ein bisschen nervig. Ein Kostüm muss her, irgendjemand möchte geschminkt werden, vor der Haustür steht ein Kürbis, der langsam beginnt, seine Form zu verlieren, und man kauft Süßigkeiten für die klingelnden Kinder, nur um später die dreifache Menge wieder ins Haus getragen zu bekommen.

Trotzdem mag ich Halloween. Die Kinder ziehen gemeinsam los, Nachbarn öffnen ihre Türen und überall laufen kleine Gruppen durch die Dunkelheit. Ein völlig normaler Herbstabend wird für ein paar Stunden zu etwas Besonderem.

Dafür muss Halloween bei uns gar kein riesiges Event werden. Wir suchen uns einfach die Dinge heraus, die uns als Familie Spaß machen.

Hier kommen deshalb 7 einfache Ideen für einen schönen Halloween-Abend mit Kindern.

1Einen Kürbis schnitzen – oder eine Rübe

Vorbereitung
ca. 15–20 Minuten
Ihr braucht
einen Kürbis (oder eine Rübe), Löffel, Messer, ein LED-Licht

Ein Kürbis gehört für uns zu Halloween einfach dazu. Deckel abschneiden, aushöhlen, Gesicht aufmalen und vorsichtig ausschneiden. Kinder können das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen und das Gesicht entwerfen; beim Schneiden übernehmen je nach Alter die Erwachsenen.

Und wenn ihr nach der Geschichte oben neugierig geworden seid, probiert dieses Jahr zusätzlich eine Rübe. Die ist kleiner, härter und deutlich widerspenstiger als ein Kürbis. Gerade deshalb wäre es doch spannend zu sehen, was am Ende gruseliger aussieht.

Abends kommt ein LED-Licht hinein und beide dürfen vor die Tür.

2Eine Nachtwanderung mit Taschenlampen machen

Vorbereitung
ca. 5 Minuten
Ihr braucht
Taschenlampen, warme Kleidung

Für ein kleines Halloween-Abenteuer braucht es keine vorbereitete Schatzsuche. Zieht euch warm an, nehmt Taschenlampen mit und lauft eine bekannte Runde einmal im Dunkeln.

Damit daraus eine kleine Halloween-Nachtwanderung wird, könnt ihr unterwegs fünf Aufgaben lösen:

  • Geräuschejäger: Bleibt 30 Sekunden komplett still. Wie viele verschiedene Geräusche könnt ihr hören?
  • Monsteraugen: Findet drei Dinge, die im Licht eurer Taschenlampe plötzlich wie Augen aussehen.
  • Licht aus: Alle schalten für 20 Sekunden ihre Taschenlampen aus. Was könnt ihr noch erkennen?
  • Alles sieht anders aus: Findet einen Ort oder Gegenstand, den ihr tagsüber gut kennt und der nachts plötzlich ganz anders aussieht.
  • Geheime Botschaft: Ein Erwachsener versteckt vor der Wanderung einen kleinen Zettel an einer geeigneten Stelle. Schaffen es die Kinder, ihn nur mit ihren Taschenlampen zu finden?

So wird aus einem normalen Abendspaziergang mit sehr wenig Vorbereitung eine kleine Halloween-Expedition.

Zwei Kinder mit Taschenlampen auf einem dunklen Weg am Halloween-Abend

3Eine Gruselgeschichte im Dunkeln erzählen

Vorbereitung
keine
Ihr braucht
einen dunklen Raum und eine Taschenlampe

Für eine Gruselgeschichte braucht es nicht viel mehr als einen dunklen Raum und eine Taschenlampe. Wie gruselig sie wird, hängt natürlich von den Kindern ab. Für jüngere Kinder reicht vielleicht ein Gespenst, das nachts seine Bettdecke sucht. Größere Kinder dürfen sich schon ein bisschen mehr erschrecken.

Wir mögen Geschichten, bei denen die Kinder selbst weitererzählen dürfen. Einer beginnt mit zwei Sätzen, dann übernimmt das nächste Kind. Dabei kommen meistens ohnehin viel seltsamere Geschichten heraus, als Erwachsene sie sich vorher hätten ausdenken können.

4Ein kleines Hexenlabor aufbauen

Vorbereitung
ca. 10 Minuten
Ihr braucht
Natron, Essig, Lebensmittelfarbe, Gläser, Pipetten

Halloween ist eine ziemlich gute Gelegenheit für Experimente. Für einen einfachen sprudelnden Zaubertrank gebt ihr zum Beispiel Natron und ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe in ein Glas und gießt anschließend vorsichtig Essig dazu. Es zischt, schäumt und quillt über den Rand.

Chemisch gesehen reagiert eine Säure mit Natriumhydrogencarbonat und es entsteht unter anderem Kohlenstoffdioxid. Für die Kinder kann es trotzdem Drachenblut sein.

Mit ein paar Gläsern, Pipetten, Lebensmittelfarben und einfachen Haushaltszutaten wird daraus schnell ein kleines Hexenlabor. Experimente mit Kindern führen wir natürlich gemeinsam durch und schauen vorher, welche Zutaten verwendet werden.

Zwei Kinder in Hexenkostümen mischen bunte Zaubertränke in Gläsern

5Halloween-Essen machen

Vorbereitung
ca. 15–30 Minuten
Ihr braucht
z. B. Würstchen im Teigmantel, Bananen, Schokotropfen, Apfelspalten

Für Halloween muss man kein komplettes Gruselbuffet vorbereiten. Ein paar Würstchen im Teigmantel werden zu Mumien, aus Bananenhälften und Schokotropfen werden Gespenster und Apfelspalten bekommen Zähne. Oder ihr backt einfach einen Kuchen und malt mit Zuckerguss ein Spinnennetz darauf.

Ein oder zwei solche Kleinigkeiten reichen bei uns meistens schon völlig.

6Den Fahrradschuppen in eine Hexenhütte verwandeln

Vorbereitung
ca. 20 Minuten
Ihr braucht
künstliche Spinnweben, LED-Kerzen, alte Gläser/Flaschen, einen Besen

Bei uns steht vor dem Haus ein Fahrradschuppen, der sich an Halloween ziemlich gut als kleine Hexenhütte zweckentfremden lässt.

Ein paar künstliche Spinnweben an der Tür, alte Gläser und Flaschen ins Regal, ein Besen in die Ecke und ein paar LED-Kerzen dazu. Wer vorher schon Zaubertränke gemischt hat, kann die Gläser direkt als Dekoration weiterverwenden. Ein Schild mit „Hexenhütte – Betreten auf eigene Gefahr" darf natürlich auch an die Tür.

Das gefällt mir besser, als das komplette Haus mit Halloween-Deko vollzustellen. Ein kleiner dekorierter Ort reicht völlig, um für die Kinder eine eigene kleine Halloween-Welt entstehen zu lassen. Und am 1. November ist es dann wieder ein Fahrradschuppen.

Ein Fahrradschuppen, mit Lichterketten, Spinnweben und Kürbissen zur kleinen Hexenhütte dekoriert

7Gemeinsam Süßigkeiten sammeln gehen

Vorbereitung
keine
Ihr braucht
Kostüme, Taschenlampen, eine Süßigkeitentüte

Irgendwann wollen die Kinder natürlich los. Bei uns im Dorf gibt es dafür eine einfache Regel: Wo vor dem Haus gut sichtbar ein geschnitzter Kürbis steht, dürfen die Kinder klingeln.

Das finde ich ziemlich praktisch. Wer mitmachen möchte, stellt einen Kürbis raus, alle anderen Häuser werden in Ruhe gelassen.

Jüngere Kinder gehen mit Erwachsenen los und Taschenlampen oder kleine Lichter sorgen dafür, dass sie im Straßenverkehr gut sichtbar sind. Und auch wenn vor lauter Aufregung schon das nächste Haus ruft, wird sich nach den Süßigkeiten natürlich kurz bedankt.

Halloween muss nicht perfekt sein

Wie groß man Halloween als Familie feiern möchte, ist am Ende einfach Geschmackssache. Bei uns braucht es dafür keine riesige Halloween-Deko und auch kein perfekt geplantes Programm. Ein Kürbis vor der Tür, eine Runde mit den Kindern durchs Dorf und unser zum Hexenhaus umfunktionierter Fahrradschuppen reichen schon für einen ziemlich schönen Halloween-Abend.

Vielleicht probieren wir dieses Jahr tatsächlich noch die Rübe aus.

Wer mehr Lust auf Halloween hat, kann daraus natürlich genauso gut eine richtige Party machen, gemeinsam essen, Spiele vorbereiten oder ein kleines Hexenlabor aufbauen. Genau das finde ich an Halloween mit Kindern eigentlich schön: Man kann ziemlich unkompliziert etwas Besonderes daraus machen, ohne dass daraus gleich das nächste große Familienprojekt werden muss.

Und spätestens wenn die Kinder mit ihren Freunden und viel zu vielen Süßigkeiten wieder vor der Tür stehen, war der Abend vermutlich sowieso ein Erfolg.

Ihr wollt eine richtige Hexenparty daraus machen?

Wenn ihr an Halloween noch ein bisschen mehr vorhabt, haben wir zwei fertige Ideen für euch vorbereitet.

Im Kleinen Hexenlabor warten fünf Zaubertrank-Experimente aus einfachen Haushaltszutaten auf kleine Hexen und Zauberer. Es wird gemischt, gefärbt und ordentlich gesprudelt – inklusive der Erklärung, was hinter der vermeintlichen Magie wirklich passiert.

Das Hexenparty-Set bringt Einladungen, Deko, Getränke-Labels, Mitbringsel-Etiketten und fünf einfache Spielideen mit.

Beides könnt ihr als PDF ausdrucken und für eure eigene Halloween- oder Hexenparty verwenden.


Hinweis zu den Bildern: Einige der Beispielbilder in diesem Artikel wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt. Sie dienen als Inspiration und zeigen beispielhaft, wie ein Halloween-Abend mit Kindern aussehen kann.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Woher kommt der Name „Halloween"?

Aus dem Englischen: Allerheiligen am 1. November hieß All Hallows' Day, der Abend davor entsprechend All Hallows' Eve. Daraus wurde irgendwann Halloween.

Ist Halloween wirklich nur ein amerikanischer Brauch?

Nicht ganz. In Halloween sind über viele Jahrhunderte verschiedene Traditionen eingeflossen. Dazu gehören keltische Bräuche rund um Samhain, christliche Feste wie Allerheiligen und mittelalterliche Traditionen wie Souling und Guising. Seine heutige Form entwickelte Halloween später vor allem in Nordamerika.

Warum wurden früher Rüben statt Kürbissen geschnitzt?

In Irland wurden ursprünglich Rüben ausgehöhlt und mit Gesichtern versehen. Der Kürbis kam erst in Nordamerika dazu – er war dort leicht verfügbar und deutlich größer und einfacher auszuhöhlen als eine Rübe.

Seit wann ist Halloween in Deutschland verbreitet?

Richtig sichtbar wurde es vor allem seit den 1990er-Jahren, unter anderem durch amerikanische Filme und Serien, amerikanische Communities und Militärstandorte. Später entdeckten auch Handel und Gastronomie das Fest für sich.